| jonathan | Geschrieben am: Fr 16 Okt 09, 01:38:43 MEST ein gelungene seite mit einigen infos, aber wieso gibt es keinerlei informationen darüber ob und wie man fdp-mitglied werden kann? möchte die fdp keine neuen mitglieder/helfer/kandidaten? auch schrecklich ist die (alte?) seite www.fdp-kaiserslautern.de. wenn es eine alte seite ist, dann sollte man sie einstampfen und die url auf diese seite verweisen. wenn es eine fdp-unabhängige seite ist, dann sollte man sich die url durch einen kauf sichern. das geld sollte durch das tolle wahlergebnis und die daraus resultierenden erhöhten förderungen aufgebracht werden können. gruß eines neugierigen |
Herbert Erzberger aus Saarbrücken | Geschrieben am: So 12 Jul 09, 13:12:51 MEST Mit dem neuesten Vorstoß des Berliner FDP-Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl wurde wiederum deutlich, welch unsoziale Gesellschaft die Konsequenz einer neoliberalen Regierung wäre. Die Bezüge aus dem Hartz IV-Regelsatz sollen laut FDP-Lindner um 30 % gekürzt werden. Von Vorurteilen und wohl auch einigem Haß geblendet, schwadroniert der abgehobene Bonzokrat davon, daß immer mehr Menschen hierzulande keine Lust zum Arbeiten hätten. Da in Deutschland keinerlei Prüfungsmechanismen vorliegen, mit deren Hilfe festgestellt werden kann, ob Politiker auch nur den geringsten Qualitätsstandards genügen, können selbst solche Nichtstuer wie Lindner in der real existierenden BRD ihren Mund aufmachen und sich via Tagespresse ihres geistigen Unrats entledigen. In der BRD sind Millionen von Arbeitslosigkeit betroffen, Lindner aber gibt nicht den menschen- und volksfeindlichen Prinzipien des Liberalkapitalismus die Schuld, sondern den Betroffenen selbst. Was ein richtiger Menschenhasser ist, der schreckt auch vor Anfeindungen gegen die am meisten Ausgebeuteten nicht zurück. Daß erst die neoliberale Niedriglohnpolitik dazu geführt hat, daß Arbeit heute immer häufiger arm macht, verschweigt Lindner aus nachvollziehbarem Grund. Waren es doch gerade seine Kollegen der selbsternannten Partei der Besserverdienenden, der FDP, die mit der CDU und der SPD über Jahre am bundesdeutschen Sozialstaat Leichenfledderei betrieben. Jeder Mensch, der noch Herr seiner Sinne ist, versteht mittlerweile, daß gerade die Marktradikalen der Systemparteien die Hauptschuldigen an der gegenwärtigen, weite Teile unseres Volkes heimsuchenden Krise sind. Man kann nur hoffen, daß nicht allzu viele Deutsche der primitiven Propaganda von Sozialstaatsfeinden wie Lindner auf den Leim gehen. Nicht die fortgesetzte Ausbeutung und Diskriminierung von Hartz4-Empfängern und Arbeitslosen tut Not, sondern ein effektiverer Eingriff des Staates in die wirtschaftlichen Prozesse. Volkswirtschaften, die sich nur noch über Privatisierungen, Sozialabbau, Einfuhr von ausländischen Billigwaren und Billiglöhnern definieren, können keine soziale Ausprägung entfalten. Die Konturen im deutschen Parteiensystem verschärfen sich. Der Wähler steht in diesem Jahr nicht nur vor der Wahl einzelner Parteien und Direktkandidaten: in erster Linie verläuft die Trennlinie zwischen sozial und liberal. Der Wähler muß sich entscheiden. Will er nach liberalem Dogma eine Gesellschaft, in der Mammon seine Fesseln abgelegt hat und der kalte Profit über das Schicksal der Menschen entscheidet oder wird er die geforderte, an den Bedürfnissen des Menschen, an den Bedingungen des Volkes ausgerichtete raumorientierte Volkswirtschaft vorziehen. Auf den ersten Blick mögen die in diesem Jahr stattfindenden Wahlen Wahlen sein, wie sie uns nahezu jährlich blühen. Aber langfristig gilt es eine folgenschwere Entscheidung zu treffen: solidarische Volksgemeinschaft, in der jeder gemäß seiner Fähigkeiten einen ihm entsprechenden Platz erhält oder die Zerstörung aller gewachsenen Gemeinschaften und die Unterwerfung aller Menschen und Völker unter die Ideologie des freien und chaotischen Markts. |
| Matthias Wilms | Geschrieben am: Do 23 Apr 09, 18:44:20 MEST Sehr gelungene Seite. Herzlichen Glückwunsch ! |